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3. April 2018

Salat pikieren – so geht das!

Sobald die Salätchen nach den Keimblättern die ersten richtigen Blätter ausgebildet haben, ist es Zeit, sie zu pikieren. Wir zeigen euch in den folgenden Bildern alles Schritt für Schritt.

Das braucht’s: Jungsalate, normale, torffreie Blumen- und Gemüseerde (keine Aussaaterde mehr), Töpfli, z.B. solche Sechser-Töpfli, feine Giesskanne.


Füllt die Töpfli gut mit Erde und drückt diese etwas fest.

Wenn viele Salate in einer Aussaatschale wachsen, ist die Erde normalerweise so gut durchwurzelt, dass man alles en bloc herauslösen kann. Wurde weniger dicht gesät, können Einzelpflanzen auch z.B. mit einem Bleistift herausgelöst werden.


So lassen sich einzelne Pflänzli ganz einfach vorsichtig abtrennen.


Zu lange Wurzeln sollten um einen Drittel eingekürzt werden, da sie beim Einpflanzen sowieso zusammengeknautscht werden und sich nicht entfalten können.


Haltet die Pflänzli immer am Blatt, nicht am Stängel. Verletzt man ein Blatt, ist das nicht weiter tragisch, drückt man aber beim Stängel zu doll zu, kann dies das Todesurteil sein.

Grabt nun mit dem Finger ein Loch bis zum Boden und setzt das Pflänzli rein.


Wichtig: im Gegensatz zu Tomaten und Peperoni dürft ihr Salate nicht zu tief setzen. Die Blattansätze müssen über der Erde sein, da sonst kein schöner Kopf gebildet wird oder die Pflanze gar fault.


Damit sich die Wurzeln ein wenig nach unten ausrichten, könnt ihr das Pflänzli ganz leicht wieder rausziehen.


Nun kräftig angiessen, sodass Erde in alle Wurzelzwischenräume gespült wird und sich Erde und Wurzeln maximal verbinden.


Salätchen liegen nach dem Angiessen oft unmotiviert rum. Richtet sie wieder ein wenig an, wo das Giessewasser ein zu grosses Loch in die Erde gespült hat, gebt etwas Erde nach.

Bereits nach einem Tag stehen die Salätchen prima aufrecht und wachsen schon bald kräftig weiter.


Übrigens: Wenn wie in diesen Bildern viel zu viel Salat ausgesät wurde, und unmöglich alle Pflänzchen pikiert werden können, ist das nicht weiter schlimm. Ihr könnt die Jungpflanzen gut grad in der Grösse als Baby-Leaf essen oder als Ganzes in einen etwas grösseren Topf pflanzen und sie noch zwei, drei Blätter bilden lassen und dann essen. Das ist ein klarer Vorteil des Salats gegenüber von Tomaten und Peperoni, deren überzähligen Keimlinge man nicht essen kann.