Ein Projekt von

ProSpecieRara
26208 machen bereits mit!

Erfahre Aktuelles, Tipps und Tricks

1. März 2018

Peperoni und die Kälte

Peperoni, die bereits jetzt gekeimt haben, richtig zu handhaben, ist bei den aktuell arktischen Temperaturen nicht ganz einfach. Hier ein paar Tipps.

Draussen haben sie im Moment selbst gut geschützt im Minitreibhaus nichts verloren. Drinnen ist es aber zu warm und zu dunkel, selbst direkt am Fenster. Bei zu viel Wärme und zu wenig Licht, wächst die Pflanze schnell in Richtung Licht, wird so zwar schnell lang, aber eben schwach. Im Optimalfall stehen die Pfläzli an einem Südfenster in einem möglichst wenig beheizten Raum (die Temperatur sollte aber 10 Grad nicht unterschreiten). Ist dies nicht vorhanden, gilt es das Optimum in Sachen Licht-Temperatur-Verhältnis zu finden (und auf wärmere Aussentemperaturen zu hoffen). Bei uns z.B. stehen sie wenn die Sonne direkt in die Stube scheint (viel Licht, siehe Foto) in der geheizten Stube, sobald die Sonne aber weg ist, zügeln wir sie in den 10 grädigen Eingangsbereich am Nordfenster (wenig Licht, aber auch geringe Temperatur). Wichtig auch, die Pflänzli regelmässig zu drehen, sodass sie nicht nur in eine Richtung wachsen.

Diese Problematik erklärt auch, wieso es nicht sinnvoll ist, zu früh auszusäen. Denn je weiter der Frühling fortgeschritten ist, desto wärmer, desto eher dürfen die Pflänzli tagsüber im Minitreibhaus nach draussen, wo es kühl (aber nicht kalt) und v.a. hell ist.
Peperoni können jetzt noch 
problemlos ausgesät werden, mit den Tomaten und den Salaten warten wir noch bis Mitte März, die Stangenbohnen kommen dann im Mai direkt in den Garten.