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21. Februar 2018

Peperoni aussäen

Peperoni starten nur langsam, deshalb ist es bereits jetzt Zeit, sie auszusäen.

Es mutet zwar noch sehr winterlich an, dennoch ist jetzt Zeit, die langsam startenden Peperoni auszusäen. Wir erklären euch hier Schritt für Schritt, wie ihr das am besten anstellt (Erklärungen bei den einzelnen Bildern).
Übrigens: Tomaten keimen deutlich schneller als Peperoni, deshalb warten wir noch bis Mitte März mit der Tomatenaussaat.

Zuerst die Aussaatschale zu 3/4 mit Aussaaterde füllen. Aussaaterde ist keimfrei und hat weniger Dünger drin als normale Pflanzenerde, was den Keimlingen zugute kommt. Verwendet der Umwelt zuliebe nur torffreie Aussaaterde, z.B. von Ricoter oder Oecoplan.


Die Erde gut wässern, überschüssiges Wasser abtropfen lassen.


In der gleichen Schale können gut mehrere Sorten der gleichen Art (also z.B. mehrere Peperonisorten) gesät werden. Da sie bis sie Früchte ansetzen kaum voneinander unterschieden werden können, hilft es, die Samen klar getrennt voneinander und sauber beschrifetet zu säen.
Wichtig: Sät nicht Tomaten und Peproni in der gleichen Schale aus. Denn Tomaten keimen relativ rasch und müssen danach kühler gestellt werden, während Peperoni deutlich länger an der Wärme stehen müssen, bis sie sich entschliessen, zu keimen.


Wichtig: Sofort anschreiben, solange ihr noch wisst, was was ist.


Anschliessend die Samen mit einer Schicht Erde bedecken.
Das Ganze gut festdrücken, so wird sichergestellt, dass alle Sämli gut mit der Erde in Kontakt kommen und zum Keimen angeregt werden. Ist die Erde darunter genügend feucht, braucht man vorerst nicht zu giessen, die Deckschicht saugt sich mit Wasser von unten voll. So werden die Samen auch nicht weggeschwemmt, sondern bleiben an Ort und Stelle.


Bis die Samen keimen werden sie im Haus in der Wärme aufgestellt (optimale Keimtemperatur ist zwischen 20 und 25 Grad, also z.B. auf dem Fensterbrett über einem Heizkörper). LIcht spielt jetzt noch keine Rolle. Um sie vor dem Austrocknen zu schützen, sollte man sie zudecken. Solche Minitreibhäuser gibt es im Gartencenter. Das Abdecken mit Klarischtfolie hat den Nachteil, dass man schnell reagieren muss, sobald die Samen keimen, da die Keimlinge sich sonst «den Kopf anstossen».